Eine Zeit lang war ich auch Kreischorleiterin im Sängerkreis Wasserburg Ebersberg, heute Chorverband Region Münchner Osten e.V. 

Neben anderen Konzerten des Chorverbands veranstaltete ich 2009 ein Kreiskonzert in Glonn zur Geschichte der Kirchenmusik. Es kam so gut an, dass ich es nunmehr der Allgemeinheit zur Verfügung stellen will.

Hier der Ablauf mit meinem Vortrag und den eingebauten Links für die Musikbeispiele und Chorvorträge. Da die Qualität des gesprochenen Wortes aufgrund der Mikrophonausrichtung auf die Musik ungenügend war, ist hier der Vortrag aussschließlich als Text zu lesen. Die Musikbeispiele sind per Link anzuhören.

Moderation des Kirchenkonzertes am 11.10.2009 in der Pfarrkirche in Glonn


Dieses Kirchenkonzert des Sängerkreises Wasserburg-Ebersberg darf man ruhig auch als Geschichtsunterricht auffassen – ein Geschichtsunterricht der besonderen Art. Mich freut besonders, dass wir unter den Zuhörern auch Schüler des Grafinger Gymnasiums haben, und ich will mich bemühen, diesen Unterricht so kurzweilig wie möglich zu gestalten.


Begrüßen möchte ich Herrn Haffner an der Orgel, der meine Ausführungen klanglich verdeutlichen wird.


Musik existierte lange vor der geschichtlichen Zeit und lange bevor es dafür eine Notenschrift gab. Die Notenschrift wurde ursprünglich für den Gesang in der Kirche entwickelt. Die für uns fassbare Geschichte der Musik ist daher über weite Strecken in der Entwicklung der Kirchenmusik zu verfolgen.


Gregorianik


Die erste Stilepoche, die für unsere Ohren nach 1500 Jahren wieder hörbar gemacht wird, ist die Gregorianik. Was war das für eine Zeit?


Zeitgeist

Die Menschen waren sehr gottesfürchtig. Alle Ereignisse wurden als Ausdruck einer überirdischen Macht angesehen. Das tägliche Leben war durchdrungen von Mystik. In der Alchimie, waren Zaubersprüche bzw. Gebete bei Herstellungsprozessen nicht wegzudenken. Man glaubte fest, dass diese zum Gelingen der Versuche dringend notwendig waren. Wie wenig wir diese Zeit verstehen können, beweist auch die damalige Vorstellung, dass die Erde eine Scheibe sei. Nur ansatzweise können wir das Empfinden der Menschen so lange vor unserer Zeit begreifen.


Die Kunst, wie sie ja immer Strömungen erfasst und ausdrückt, hilft uns dabei in der Form von Musik diese Zeit zu erspüren.


Musik

Die Gregorianische Musik geht zurück auf den jüdischen Tempelgesang und die byzantinische Musik der frühchristlichen Zeit. Papst Gregor der Große sorgte ca. 600 nc dafür, dass die vielen Formen und Stilarten, die sich damals entwickelt hatten, vereinheitlicht wurden. Daher der Name Gregorianik. Sie zeugt vom liturgischen Gesang der christlichen Kirche in lateinischer Sprache.


Anfangs noch einstimmig ohne Taktmaß und im Rhythmus an die Silben des vorgetragenen Wortes angepasst, wurden Andachten und Gebetsrituale gesanglich begleitet. Neben den Dur- und Molltonarten gab es die sogenannten Kirchentonarten, die zum Teil in den Liedern, die wir aus dem Gotteslob kennen, noch erhalten sind. Die Pflege gregorianischer Gesänge geht bis in die heutige Zeit.

Sie werden gleich feststellen, dass die Einstimmigkeit ihren besonderen Reiz hat. Denn durch das Echo entsteht eine Überlagerung der einzelnen Töne, und dadurch erklingt sozusagen eine Mehrstimmigkeit.


Ab ca 800 nc entstand allmählich Mehrstimmigkeit. Man sang dieselbe Melodie beispielsweise im Quart- oder Quintabstand. Jetzt gibt uns Herr Haffner ein Beispiel. Sie hören eine Melodie einstimmig und dann im Quintakkord.

 

Anhören: 01Gregorianik


Die Terz galt damals noch als unreiner Klang und wurde vermieden. Der Zusammenklang der einzelnen Stimmen, die oft im Text und in der Melodie eigenständig waren, war eher rein zufällig und dementsprechend für heutige Ohren gewöhnungsbedürftig. Wir würden sagen: Es klang stellenweise richtig schräg.


Hören wir einen einstimmigen gregorianischen Gesang, den der Coro Azzalinga unter der Leitung von Martin Baumann vortragen wird.


Vexilla regis prodeunt“, Verfasser unbekannt,

in Kombination mit dem Lied „Que vulnerata“ des Flamen Guillaume Dufay, dessen Musik noch deutlich unter dem Einfluss der Gregorianik stand, aber bereits zur Rennaissance gezählt wird.

 

Anhören: 02quaevulnerata


 

Renaissance


Die nächste, sich deutlich von der Gregorianik absetzende Musikepoche ist die Renaissance, die man auch als Zeitalter der Niederländer bezeichnet. Sie fällt in das 15. und 16. Jahrhundert.


Zeitgeist

Die Renaissance verkörpert das kulturelle Aufleben der griechischen und römischen Antike im Europa des 14.bis Anfang des 17. Jhs.

In der Wissenschaft, Kunst und Gesellschaft vollzog sich eine Entwicklung des Menschen zu individueller Freiheit im Gegensatz zum Ständewesen des Mittelalters.


Musik

In der Musik entwickelte sich die Mehrstimmigkeit weiter. Alle Arten des Kanons, die Imitation – eine Art des Ineinandersingens – wurden nun gepflegt mit dem Nachteil, dass man die Texte kaum mehr verstand. Außerdem verwendete man weltliche Melodien für kirchliche Texte, das vor allem in der protestantischen Kirchenmusik, Parodie genannt.


Man strebte dann die Übereinstimmung von Wort und Ton an, und im Konzil von Trient ca 1550 nc wurde gefordert, dass die verschiedenen Stimmen auch harmonisch zusammenklingen sollten. In diesem Zusammenhang entwickelte man die Akkordfolge der Kadenz mit Haupt- und Nebenstufen.


In Dur

 

Anhören: 03Kadenzdur

 

Dissonnanzen wurden in ihrer Wirkung verstanden und gezielt eingesetzt. Das waren große Entwicklungen, auf denen wir heute noch aufbauen. Jetzt begann man einzelne Stimmen mit Instrumenten zu stützen oder zu ersetzen. So entstanden eigenständige instrumentale Formen.

Bestimmte Melodieformeln erhielten ganz bestimmte Ausdrucksbedeutungen – eine Art musikalische Rhetorik, auch musikalische Affektsprache genannt. Heute ist es selbstverständlich, dass Gefühle über die Musik transportiert werden.


Die Kirchentonarten verloren dann an Bedeutung. Es festigte sich das Dur- und Mollsystem. Sie hören nach den harmonischen Gesetzmäßigkeiten eine Mollkadenz, eine harmonische Molltonleiter und eine Durtonleiter.


Mollkadenz

 

Anhören: 04Kadenzmol

 

Molltonleiter

 

Anhören: 05HRMolltonleiter

 

Durtonleiter

 

Anhören: 06Durtonleiter

 


Hören Sie nun das Lied „If ye love me“ des Engländers Thomas Tallis, dessen Musik zur Hochrenaissance gerechnet wird.

 

Anhören: 07ifyelove

 


Im Anschluss daran singt der Chor das frühbarocke geistliche Lied „So fahr ich hin“ von Heinrich Schütz.

 

Anhören: 08Sofahrich

 


Barock


Der Barock ist eine Strömung der europäischen Architektur und Kunst. Die Musikepoche des Barock beginnt mit dem Anfang des

17. Jhs und endet mit dem Tod Johann Sebastian Bachs im Jahre 1750.


Zeitgeist

Es ist die Zeit des Absolutismus. Darunter versteht man eine Staatsform, die durch einen Herrscher ohne politische Mitwirkung der Stände gekennzeichnet war. Das höfische Leben stand im Mittelpunkt mit üppiger Prachtentfaltung. Ein stehendes Heer, der Beamtenapparat und die Einbindung der Kirche in das Staatswesen sind typisch für den Absolutismus. Reform und Gegenreform sind die Entwicklungen in der Kirche.


Musik

Die Musik hatte die Rolle der Repräsentation der Kirchenfürsten und der Adelshöfe. Parallel entwickelte sich eine städtisch-bürgerliche Musik. Es kam der monodische Stil auf, bei dem eine führende Oberstimme akkordisch begleitet wird. Das alles ordnete die sog. Generalbasslehre.

 

Anhören: 09Generalbass

 


Haben Sie es erkannt, es war „O Haupt voll Blut und Wunden“. Diese Melodie war früher ein Liebeslied und wurde dann zum Kirchenlied.

Erste Opern wurden geschrieben. Es kamen die ersten Diven auf mit ihren Allüren, die den Vortrag, was damals üblich war, zum Teil sehr frei improvisierten.


Im Spätbarock kam es zur Hochblüte der Instrumentalmusik mit ganz bestimmten Aufbauregeln für z.B. Suite, Sonate, Concerto, Motette, Kantate und Oratorium.

In dieser Epoche löste man das Problem der Stimmungen, indem man nach verschiedenen Versuchen die Oktave in 12 gleiche Halbtonschritte einteilte. Man nennt dies die gleichstufige oder gleichschwebende wohltemperierte Stimmung. Mit ihr kann man in jeder Tonart und von Tonart zu Tonart innerhalb eines Stückes Musik gestalten, ohne dass Misstöne entstehen, mit der Einschränkung, dass alle Intervalle außer die Oktave nicht rein erklingen. Unser Ohr hat sich längst daran gewöhnt. Allerdings hören sich alte Werke vor dieser Zeit nur mit der alten Stimmung original an.


Bach repräsentierte wie kein anderer den Barock und war ein großer Neuerer. Er führte den Daumen beim Orgelspiel ein und eilte vor allem durch seine kühne Harmonik seiner Zeit voraus, die für uns die Grundlage der Harmonielehre geworden ist mit ihren Vorhaltsbildungen und der Spannungschromatik.

 

Anhören: 10Vorhalt

 

Anhören: 11Vorhalt

 


Die Liedertafel Rott unter der Leitung von Dorle Kellerer trägt uns nun Lieder aus dieser Epoche vor:

Wer nur den lieben Gott lässt walten“ von Georg Neumark und Sebastian Bach,

Singt dem Herrn ein neues Lied“ von Georg Friedrich Händel

sowie „Ich will den Herrn loben“ von Georg Philipp Telemann

Anhören: 12Gottlaesstwalten

Anhören: 13singdemHerrn

anhoeren14ichwilldenherrn

 

Klassik


Zeitgeist

Die Klassik, die von 1750 bis 1820 andauerte, wird von einem gesellschaftlichen Umbruch, der Aufklärung und dem Humanismus begleitet. Das Ende des Absolutistischen Zeitalters führte zur Abkehr von Autoritätsgläubigkeit und zu einer auf Erfahrungen begründeten Wissenschaft. Die Wissenschaften spalteten sich in verschiedene Spezialgebiete auf. Die Französische Revolution fand in dieser Epoche (und zwar um 1789) statt, die Industrialisierung begann, und das Bürgertum bildete sich heraus.


Musik

Parallel dazu löste sich die Musik von geistlichen oder gesellschaftlichen Anlässen und bestand um ihrer selbst Willen. Die Musik der Klassik ist geprägt von einer Hinwendung zu schlichter Natürlichkeit, zu Klarheit und Einfachheit in Harmonie und Rhythmik. Der Stimmenmehrklang löste sich in eine Hauptstimme und andere untergeordnete Stimmen auf.


In dieser Zeit entwickelte man die Sonatenhauptsatzform, die nach strengen Regeln strukturiert ist.

Der Männerchor Steinhöring unter der Leitung von Georg Selmeier trägt nun Lieder in diesem Stil vor:


Lob und Dank dem Herren“ von Johannes Schweitzer,

Die Himmel rühmen“ von dem großen Klassiker Ludwig van Beethoven, der teilweise schon romantisch geprägt war,

und „Maria auf der Rast“ von Helmut Gärtner

 

Anhören: 15LobundDank

Anhören: 16dieHimmel

anhoeren17mariaaufderrast

 


Romantik


Zeitgeist

Die Romantik steht für das 19.Jh. und ist die Reaktion auf die verstandesbetonte Epoche der Aufklärung und auf die Lebensbedingungen im beginnenden Industriezeitalter.


Durch die Industrialisierung fanden große Umbrüche statt:


Die neue Maschinenwelt führt zur Landflucht und Verstädterung – das vormalige Idyll sieht der Romantiker damit zerstört. Die Welt ist geteilt in die Welt der Vernunft, der Zahlen und Figuren und in die Welt des Gefühls und des Wunderbaren. In der Romantik will man das Natürliche, Wahre wiederfinden und die Welt von diesem Riss heilen. Es entstehen erstmals Sammlungen der Volkspoesie wie Grimms Märchen und Des Knaben Wunderhorn.


Musik

Die Musik in der Romatik wird als Tor zum erlösenden Gefühls- und Fantasiereich angesehen. Es steigert sich das Ausdrucksbedürfnis. Die Melodien sind sehr von harmonischen Spannungen beeinflusst.

 

Anhören: 18Orgelromantisch


Die Chormusik findet einen großen Aufschwung. Es werden zahlreiche Sängerbünde gegründet, anfangs ausschließlich Männerchöre. Eine Fülle von Chorsätzen entsteht, die stark dem Volkslied verbunden sind.


Der Neue Chor Anzing unter der Leitung von Miriam Weber führt Sie in die Romatik mit den Liedern:


O Herr gib Frieden“ von Dimitri Stepanowitsch Bortnjanski,

anhoeren19oherrgibfrieden

Herr Deine Güte reicht so weit“ von August Eduard Grell

anhoeren20herrdeineguete

und „Ave Maria“ von Franz Liszt

Anhören: 21AveMariaLiszt


 

Moderne


Zeitgeist

Die Moderne mag Ausdruck für das Herannahmen einer schrecklichen Zeit gewesen sein, in der Wirtschaftskrisen die Welt erschütterten und bis heute tun, zwei Weltkriege geführt, Menschen industriell vernichtet und die Atombombe über Hiroschima gezündet wurden. Der kalte Kapitalismus tratt gegen den nicht weniger unmenschlichen Kommunismus an.


Musik

Mit der Moderne kommt ab dem 20. Jh. eine Musik, die mit fast allem bricht, was sich bis dahin zu einer harmonischen Vollkommenheit entwickelt hatte. Das abendländische Musiksystem hat damit seinen Höhepunkt erreicht, eine Weiterentwicklung ist nur mit radikalen Neuansätzen möglich. Die Komponisten fassen zu Beginn des 20. Jhs die Musik als ein großes kulturelles Experiment auf, dabei lassen sie sich von anderen Kulturkreisen inspirieren.


Einerseits entstehen der Jazz und die Popmusik, die von den Musikwissenschaftlern zu lange in ihrer Wichtigkeit verkannt wurden, andererseits entsteht die sog. moderne Musik, die ganz neue Regeln sucht. Ein Merkmal ist die Atonalität, die keinen Grundton und keine Funktionalität kennt. Schönberg stellt seine Zwölftontheorie vor – eine Abkehr von der klassischen Harmonielehre mit Dur und Moll.

 

Anhören: 22AtonalitaetOrgel

 

Die Komponisten experimentieren mit aleatorischer Musik, also zufälliger Musik, die keine feste Notation mehr besitzt, d.h. keine Angabe von Tonhöhe und Rhythmus. Diese Musik ist geprägt von Dissonanzen und freien Rhythmen. Sie wird von nur wenig Zuhörern freiwillig gehört. Es gibt aber einen harten Kern, der diese Musik versteht und schätzt.

Nach der wilden Experimentierphase entsinnen sich viele Komponisten der abendländischen Musiktradition und nutzen die neuen Freiheiten, indem sie zwar neue Klänge verwenden, diese aber in das herkömmliche Dur/Moll Schema einordnen, so dass diese Musik auch für unsere noch von der Romantik geprägten Ohren akzeptabel ist. Und was Romantik ist, konnten wir vorher genießen.


Sie hören den Kammerchor „a cappella!“ Zorneding unter der Leitung von Dr. Eckhard Meißner mit Werken der Moderne:


Zunächst singt der Chor Ausschnitte aus „A ceremony of Carols“ von Benjamin Britten. Britten verwendet alte englische Melodien, die zum Teil an die Gregorianische Musik erinnern und setzt sie in neue Harmonien. Bei seinen kanonähnlichen Sätzen nimmt er keine Rücksicht auf die gewohnten Wohlklänge.


Im Anschluss erklingen Lieder von Max Becksschäfer, der in München lebt; sie sind klassisch/romatisch gesetzt. (Ein Dank geht an Ihn für die freundliche Überlassung der Rechte für diese Hörprobe.)


Herr Hafner hilft mir an der Orgel.

Anhören: 23OrgelmoderneTonleiter

Wir gehen von einem Dur-Akkord aus, jetzt setzen wir die Sept hinzu (vom Grundton aus der 7. Ton), jetzt kommt der 9. Ton, der 11., der 13.. Jetzt lassen wir die Terz weg, wider dazu - kleiner Unterschied. So verändert sich der Klang.


Vytautas Miškinis aus Litauen hat „Cantate Domino“ vollständig tonal komponiert, wenn auch die Akkorde durch ungewohnte Töne angereichert sind.


Benjamin Britten

Ausrechtlichen Gründen, bitte über diesen Link anhören, und zwar auf folgenden Abschnitten:

0:00 Procession, 2:16 Wolcum Yole, 3:52 There is no Rose, 9:49 As dew in Aprille, 22:22 Deo Gracias;

 

Anhören: youtubebritten

 

Max Beckschäfer

 

Anhören: 24Beckschäfer


 

Vytautas Miškinis

Ausrechtlichen Gründen, bitte über diesen Link anhören:

 

Anhören: youtubemiskinis

 

Gerade dieser Vortrag hat uns mit der Moderne wieder versöhnt. Die Moderne war nicht nur eine Zeit großen Umbruchs, sondern auch eine Zeit großer Vielfalt. So entstanden unter den aus Afrika verschleppten und zur Sklavenarbeit gezwungenen Menschen die Gospels.


Gospel lässt sich sprachwissenschaftlich auf die Übersetzung des lateinischen Wortes Ev-angel-ium ins Altenglische durch gōd-spel frohe Botschaftzurückführen, woraus schließlich Gospel wurde. Diese Musik zeichnet sich durch Jazz- und Blueseinflüsse aus und hat etwas Mitreißendes und Ergreifendes. Sie zeugt vom außergewöhnlichen rhythmischen Talent der Afrikaner und ihrer Stärke, aus Trauer, Unterdrückung und Leid wunderbare Lieder hervorzubringen.

Es folgt ein traditioneller Spiritual (zu Deutsch ein geistliches Lied)

My Lord, what a Morning“ in einem Arrangement von Henry Thacker Burleigh

 

Anhören: 25MyLord


Zum Abschluss singen alle Chöre das gemeinsame Schlusslied:


Good news“ ein Lied der afrikanischen Sklaven in Amerika

 

Anhören: 26Goodnews

Ich danke den Chören für ihren Vortrag. Herrn Haffner danke, dass er die Darstellungen so schön an der Orgel begleitet hat. Ich wünsche Ihnen einen guten Nachhauseweg und danke Ihnen für Ihr Kommen.